Leer

Vor mir liegt ein leeres Blatt

so leer wie meine Worte

Und die Lampe leuchtet matt

gleich wie auf dem Aborte

 

Ich möchte schreiben möchte schrei’n

Wo bleibt Ihr nur Gefühle

Und doch mein Kopf ein leerer Schrein

wie ich auch darin wühle

 

Wo bleibt sie nur die Traurigkeit

Die sonst mich gern erfüllet

Ich denke doch. es bleibt sich gleich

wenn Nebel mich umhüllet

 

Gerry Huster

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Urlaub

Ich bin ab jetzt im Urlaub. Urlaub ist wichtig. Man muss seinen Geist leeren, damit neues hineinströmen kann. Ich persönlich nutze den Urlaub immer, um zur Ruhe zu kommen. Nichts mehr mitzubekommen außer sich selber. Es ist für mich deswegen wichtig, in meinem Urlaub kein Internet zu haben. Ob ich schon ab dieser Woche keins mehr haben werde, weiß ich nicht. Aber spätestens danach wird es für ein paar Wochen von meiner Seite aus ziemlich leer hier werden.

Fürs Dichten ist so ein Urlaub übrigens sehr wichtig. Jedes (gute) Gedicht basiert auf einer Erfahrung des Dichters, die er mehr oder weniger abstrakt darstellt. Solche Erfahrungen macht man am besten, ohne das Gesicht auf einen Bildschirm gerichtet zu haben. Außerdem bietet sich die Zeit dazu an, sich Sachen zu widmen, für die man sonst wenig Zeit hat. Ich perönlich hoffe, meine Tanzkenntnisse ein wenig auffrischen zu können. Ein bisschen Charleston, Foxtrott und so weiter…

Gerry Huster