Die Entrückung

Die Entrückung

Des Morgens denn die Sterne schliefen in der Nacht so schön
Ging ich von dieser Welt sie war zu voll
Ich ging im Ganzen damals unbesehn
Groß war sie diese Welt denn sie war toll

Es lag eine Stille über diesem Meer und sie war wundersam
Weich spiegelte der Himmel sich darin
Ich liebte diesen Himmel und das Meer als ich da kam
Ich Gast der ich in reiner Stille bin

Nur manchmal schau ich noch die rote Erde
Sie liegt so klein und schwer und unter mir
Und produziert ihr ewiges Gelärme

Des sterbend noch gebärendem Getier
So zieht mich an das Feuer dieser Erde
So wie sie liegt ganz blutig unter mir

Gerry Huster

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Nachtgedicht

Nachtgedicht

 

Im Stillen leg ich mich hienieder

schließ die augen

zieh dahin

Und stehen will ich niemals wieder

nur im dunkeln

mensch ich bin

 

Die Welt zerdreht die Himmel schwanken

strahlend blauer

mond erscheint

So leg um mich die feinen Pranken

so ersticke

was da weint

 

Im Mondschein sink ich in die Erde

und der himmel

scheint so klar

Auf dass ich niemals wieder werde

wie die Erde

ich einst sah

 

Der Frieden soll mich bald ereilen

blauer mond ver-

giss mich nicht

Ich mag hier nicht mehr noch verweilen

bis das letzte

Ich zerbricht

 

Gerry Huster

In letzter Zeit kam etwas weniger.

Ich hoffe, dieses Gedicht erreicht trotzdem alle, die Genuss daran haben.