résumé

résumé

es nützt nicht zu leben
da sind zu viel spähne
die weber die weben
fernab deiner pläne
du kannst freude sähen
und erntest doch qual
die zittrigen hände
der Tod erste wahl
die vögel erspähen
ihr korn auch im wald
vermisst wer ne spende?
dein leben verhallt.

Gerry Huster

Hier geht es zu einem kurzen Text über dieses Gedicht.

 

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Urlaub

Ich bin ab jetzt im Urlaub. Urlaub ist wichtig. Man muss seinen Geist leeren, damit neues hineinströmen kann. Ich persönlich nutze den Urlaub immer, um zur Ruhe zu kommen. Nichts mehr mitzubekommen außer sich selber. Es ist für mich deswegen wichtig, in meinem Urlaub kein Internet zu haben. Ob ich schon ab dieser Woche keins mehr haben werde, weiß ich nicht. Aber spätestens danach wird es für ein paar Wochen von meiner Seite aus ziemlich leer hier werden.

Fürs Dichten ist so ein Urlaub übrigens sehr wichtig. Jedes (gute) Gedicht basiert auf einer Erfahrung des Dichters, die er mehr oder weniger abstrakt darstellt. Solche Erfahrungen macht man am besten, ohne das Gesicht auf einen Bildschirm gerichtet zu haben. Außerdem bietet sich die Zeit dazu an, sich Sachen zu widmen, für die man sonst wenig Zeit hat. Ich perönlich hoffe, meine Tanzkenntnisse ein wenig auffrischen zu können. Ein bisschen Charleston, Foxtrott und so weiter…

Gerry Huster

Zweimaliger Gang durch eine Allee

Ich ging einen Pfad gesäumt von Bäumen

Auf meinem Weg zum Meer dahin

Und dort wollt‘ ich gern vom Himmel träumen

entfliehen wollt‘ ich Zweck und Sinn

Und wärmend schien geliebt die Sonne

und streichelte mein blankes Haupt

Der Blumenduft in seiner Wonne

Ein Zauber, nie im Raum geschaut

Doch sah ich nun am Meer mit Schrecken

das Wasser nicht vor lauter Dreck

Die Schönheit schien sich zu verstecken,

Weil ihr des Menschen Tat nicht schmeckt

Und als ich mich

umdrehte, bemerkte ich, dass

der Zauber des Ortes!

verschwunden war. Und begraben.

unter den Myriaden an

Plastiktüten und Glasflaschen und Zigarettenstummeln und Verpackungen und.

Die Sonne

versteckte sich hinter Smog.

Der Würde eines Reimes wert

erschien mir dieser Ort

nicht mehr

Gerry Huster