résumé

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es nützt nicht zu leben
da sind zu viel spähne
die weber die weben
fernab deiner pläne
du kannst freude sähen
und erntest doch qual
die zittrigen hände
der Tod erste wahl
die vögel erspähen
ihr korn auch im wald
vermisst wer ne spende?
dein leben verhallt.

Gerry Huster

Hier geht es zu einem kurzen Text über dieses Gedicht.

 

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Der Preis des Reichtums (Gerry Huster)

Im Schatten der Domtürme

In den Villen der ganz Reichen

tummelt sich des Mensch Gewürme

etwas abseits: bleiche Leichen

Es tummelt sich die ganze Nacht

doch in ihrem lust´gen Sein

Mitten in der Cocktailschlacht

geht der Mond auf: bleicher Stein

Und er bescheint des Menschen Sünden

Der Gesellschaft Schleier schwinden

Und sie fliehen, nicht bereit

für des Menschen Schlechtigkeit

Und sie fliehen durch die Straßen

Stolpern über Leichen

Sie, die die Leichen damals fraßen

Weinen heut zum Steinerweichen

Und durch die menschenleere Stadt

tönt fröhlich bunter Reigen

Es tanzen nun die Toten statt

den Reichen ihre Weisen

Und oben glänzt der Monde matt

zieht fort zu neuen Reisen

Doch als die Sonn am Himmel steht

Sieht man in des Domes Schatten

Menschen gleich den alten Ratten

Und wenn man etwas Abseits geht:

auch die neuen Reichen

fordern bleiche Leichen

 

Gerry Huster

Willkommen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie üblich hat der erste Blogeintrag eines Blogs die Aufgabe, eine Leserschaft zu begrüßen, die meistens zum Zeitpunkt der Erstellung des Eintrages noch gar nicht vorhanden ist. Diese Aufgabe nun wurde jedoch im Titel schon erfüllt, sodass der Eintrag hier enden könnte. Da dies ein recht schäbiger und kreativloser Anfang wäre, würde ich den Platz, der mir noch zusteht, gerne nutzen, um ein bisschen was über die Zukunft dieses Blogs zu berichten. Die Abkürzung GroeLBlaZ steht für „Groeßter LiteraturBlog aller Zeiten″. Eine zugegebenermaßen maßlose Übertreibung, die von einer grandiosen Selbstüberschätzung und einem realitätsfernen Optimismus, kurz: von meiner Jugend, zeugt. Nun ist Dies hier also ein Literaturblog, was mir als Verwalter dieses Blogs alle Freiheiten lässt, alles zu verwirklichen, was in geschriebener Form vorliegt und so kann ich nicht genau sagen, wie dieser Blog in Zukunft aussehen wird. Ich kann nur sagen, was in nächster Zeit kommen wird. Hierzu zählen Gedichte, ob von mir oder auch von anderen Dichtern, sowie kurze Texte mit philosophischem Hintergrund und kleine Analysen von Gedichten. Das volle Programm an langweiligem Zeugs, das man eigentlich mit der Schule hinter sich zu lassen geglaubt hatte. Im Endeffekt also schreie ich etwas hinaus in den unendlichen Lärm und das ohrenbetäubende Getöse des World Wide Web und hoffe, dass jemand Ohren besitzt, die fein genug sind, mich aus diesem Lärm herauszuhören. Sie, verehrte Damen und Herren Leser, besitzen diese Ohren. Und ob Sie nun vorhaben zu bleiben, oder sich lieber weiter auf die Suche nach anderen Seiten machen, bin ich Ihnen dafür sehr dankbar.

 

Gerry Huster