Die Tempel

Die Tempel
Durch trübe Gläser eines Tempels
Schaut eine Wolke rein
Die haben Winde hergetrieben
Zu dieser Tempelpein

Die Wolke lockt des Tempels Türe
In ursprünglicher Macht
Allein der Tempel bleibt verschlossen
Er selbst hält für sich Wacht

So viel wie Menschen sich auch schaffen
In ihrer Erdenzeit
Der Wolke schien  nur dieser Tempel
Im Leben zum Geleit

Was quälst du Wolke diesen Tempel
Der so gut zu dir ist
Wie kann es dir denn nicht genügen
Dass du am Fenster bist.

Gerry Huster

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Für den toten Bettler

Für den toten Bettler

An der Straße der toten Seelen
gegenüber von der Nummer vierundzwanzig
liegt ein Mann den haben sie
niedergestochen grad da die Nacht am größten war
Und alles geraubt nur seinen Ring vom Finger
Nicht. Die Polizei
schaute nicht den Ring Was zählte
dieser Ring des alten Mannes
vor dem Messer in seiner Brust?

Gerry Huster