Die Entrückung

Die Entrückung

Des Morgens denn die Sterne schliefen in der Nacht so schön
Ging ich von dieser Welt sie war zu voll
Ich ging im Ganzen damals unbesehn
Groß war sie diese Welt denn sie war toll

Es lag eine Stille über diesem Meer und sie war wundersam
Weich spiegelte der Himmel sich darin
Ich liebte diesen Himmel und das Meer als ich da kam
Ich Gast der ich in reiner Stille bin

Nur manchmal schau ich noch die rote Erde
Sie liegt so klein und schwer und unter mir
Und produziert ihr ewiges Gelärme

Des sterbend noch gebärendem Getier
So zieht mich an das Feuer dieser Erde
So wie sie liegt ganz blutig unter mir

Gerry Huster

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4 Kommentare zu „Die Entrückung

  1. Ein Ende? In Äonen. Die Erde dreht sich schwindelig um ihren Fixstern, um sich selbst wie eine billige Jahrmarktsattraktion und solange des Drehens und Wirbelns kein Ende, solange auch kein Ende des Werdens und Vergehens, Wachsens und Verwelkens, Erblühens und Verfaulens. Mächtige Priesterkönige voller Weisheit und Grausamkeit errichteten Stufenpyramiden oder Angkor Wat – die Dschungel wachsen darüber, nutzen jede Ritze im Stein.
    Und der Tautropfen nährt den Samen aus dem der riesige Stamm erwächst, der in Jahrhunderten seinerseits birst, fällt, vergeht.

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